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Holländerviertel
Holländerviertel © Martin Künzel, Berlin, Lizenz GNU

Holländer-Quartier

Das Gebäudeensemble erinnert an das Holländische Viertel in Potsdam. Es wurde zwischen 1925 und 1929 von der Pankower Heimstätten GmbH errichtet.

Die nach Plänen des Architekten Josef Tiedemann entstandene grüne Wohnanlage besteht aus drei- und viergeschossigen Häusern aus rötlichem Klinker und einem 9 000 Quadratmeter großen parkähnlichen Innenhof.
 
Das Holländer-Quartier schließt sich an das Gemeindeforum Weißensee an, das der Architekt Carl James Bühring (1871-1936) entwarf. Holländer-Quartier und Gemeindeforum sind herausragende Beispiele des Reformwohnungsbaus als Vorläufer des Neuen Bauens, dessen Vertreter Bruno Taut zwischen 1926 und 1930 die sozialen Wohnbauten an der Trierer Straße 8-18 („Papageienhaus“) und an der Buschallee entwarf. Die Bauten stehen wie die ebenfalls von Bruno Taut geplante Wohnstadt Carl Legien an der Erich-Weinert-Straße (Stadtteil Prenzlauer Berg) unter Denkmalschutz.

© Ulrich Werner Grimm