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Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide
© SenMVKU Berlin

Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Das Sowjetische Ehrenmal Schönholzer Heide ist die letzte Ruhestätte von mehr als 13.000 Angehörigen der Roten Armee. Es wurde im Volkspark Schönholzer Heide auf dem Gelände des nationalsozialistischen Zwangsarbeiterlager "Luna-Bunker" von 1947 bis 1949 errichtet, gestaltet nach Entwürfen des sowjetischen Bildhauers Iwan G. Perschudtschew sowie der Architektengruppe K. A. Solowjow, M. D. Belawenzew und W. D. Koroljow. Mit drei Hektar Größe handelt es sich um eine auf Monumentalität und Tiefenwirkung hin ausgelegte Anlage, die eine strenge Gesamtwirkung entfaltet. Sie verbindet dabei sowohl architektonische als auch skulpturale, bildliche und gartenkünstlerische Elemente mit der umgebenden Parkkulisse. Die Hauptskulptur vor dem Obelisken zeigt die trauernde „Mutter Heimat“ mit ihrem gefallenen Sohn.

Neben den Ehrenmalen am Brandenburger Tor und im Treptower Park ist es das dritte bedeutende Sowjetische Ehrenmal für die insgesamt etwa 80.000 gefallenen Sowjetsoldaten in Berlin. In der Schönholzer Heide  liegen vorwiegend Offiziere und Soldaten, die 1945 im Endkampf um Berlin ums Leben kamen, darunter 120 Frauen. Eine Besonderheit der Anlage ist die Ehrung sowjetischer Kriegsgefangener in deutschen Lagern, die während Stalins Diktatur nach der Rückkehr sonst das Gegenteil erfuhren.

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