Kirschblütenpfad
Der Kirschblütenpfad nördlich des Mauerpark besteht aus 215 Bäumen. Im einstigen Todesstreifen der Berliner Mauer zwischen den Stadtteilen Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen kann man unter der Bösebrücke nahe dem S-Bahnhof Bornholmer Straße unter einem rosa Blütendach der Kirschbäume spazieren.
Die Japanischen Kirschbäume stammen von japanischen Spendern und wurden 1993 gepflanzt. In Japan sind die Kirschblüten, Sakura genannt, ein unverkennbares Symbol für die Ankunft des Frühlings. Sie sollen Frieden und Ruhe in die Herzen der Menschen bringen. Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands rief 1990 der japanische Fernsehsender TV-Asahi zu einer Spendenaktion auf, um Geld für die Pflanzung Japanischer Kirschbäume in Deutschland zu sammeln. Dabei kamen Spenden für über neuntausend Bäume zusammen, von denen ein großer Teil nach Berlin kam. Viele von ihnen stehen heute im ehemaligen Grenzstreifen - nördlich in Pankow auch nahe des S-Bahnhof Wollankstraße.