Direkt zum Inhalt
Kollwitzplastik
Kollwitzplastik © Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

Der Kollwitzkiez

Der Mittelpunkt des Kollwitzkiez ist der Kollwitzplatz. Nach der Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz benannt und mit ihrer Plastik versehen, vermittelt der gründerzeitliche Schmuckplatz und die umliegenden Straßen mit ihren Restaurants, Cafes und Bars ein mediterranes Flair. Kleine Läden und kreative Boutiquen vor allem um die Rykestraße laden zum Shopping ein, der Samstagsmarkt am Kollwitzplatz ist überregional bekannt, donnerstags findet dort ein Ökomarkt statt. Die  repräsentativen Wohnbauten entstanden ab 1870.  

Unweit des Kollwitzplatz befindet sich der Wasserturm, das Wahrzeichen Prenzlauer Bergs. Ebenso prägend für den Kollwitzkiez sind die historischen Brauereien, die das Viertel früh zu einem Ausflugsziel machten. Die bekannteste Brauerei und der größte Besuchermagnet ist die Kulturbrauerei  mit Konzerten, Veranstaltungen, Museum, Clubs, Kino und Theater auf dem Gelände der seit 1863 bestehenden Schultheiss-Brauerei. In der nahe dem Senefelderplatz gelegenen historische Königstadt-Brauerei sind heute unterschiedliche Nutzungen genossenschaftlich organisiert. Die unweit gelegene historische Bötzow-Brauerei lädt mit Biergarten ein. Gegenüber liegen mit Backfabrik und Prenzlauer Tor weitere Industriedenkmale, die heute kreative Nutzungen beherbergen.  

Ebenso prägend für den Kollwitzkiez sind die Zeugnisse jüdischen Lebens: Die prächtige Synagoge in der Rykestraße, der Jüdische Friedhof  Prenzlauer Berg an der  Schönhauser Allee mit dem sog. Judengang stehen für jene Bewohnertradition.