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Gethsemanekirche
Gethsemanekirche © tic / Friedel Kantaut

Der Helmholtzkiez 

Der Helmholtzkiez zählt zu den lebendigsten und am dichtesten bebauten Gebieten Berlins. Mittelpunkt ist der nach dem Physiker Hermann von Helmholtz benannte Helmholtzplatz. Er entstand ab 1885 auf einem zugeschütteten Ringbrennofen. Mit ihm wurde einst das Baumaterial für die Bebauung des heutigen Kollwitzkiez bereitgestellt. Der bewachsene Platz liegt dadurch über dem Niveau der ihn umgebenden Wohnstraßen und vermittelt Parkcharakter, hat mehrere Kinderspielplätzen und ein Nachbarschaftshaus. Mehr über die Baugeschichte des Helmholtzkiez und Prenzlauer Bergs erfährt man im Museum Pankow Standort Dunckerstraße 77. Gründerzeitliches Ambiente und baumgesäumte Straßen prägen die umliegenden Straßen, die viele Familien, Studierende oder Künstler anziehen. 

Dieser Kiez ist auch als „LSD-Viertel“ - nach Lychener-, Schliemann- und Dunckerstraße – bekannt. Er ist sehr beliebt zum Ausgehen, da es hier zahlreiche Cafés, Restaurants, Kneipen, Bars und kreative Läden gibt.  Samstags gibt’s in der Lychener Straße einen Wochenmarkt. Die Gethsemanekirche hat als eine der Ausgangsorte der friedlichen Revolution 1989 ikonische Bedeutung erlangt. Sehenswert sind ebenso der Friedhofspark der Freigeistigen Gemeinde mit der Spielstätte Ballhaus Ost und das MACHmit! Museum für Kinder in der umgewidmeten Eliaskirche. Nördlich des Stadtbahnrings schließt sich der Humannkiez um den Humannplatz an.